Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Geschäftsbeziehungen zwischen Michaela Geppl und ihren Kund:innen (natürliche oder juristische Personen), insbesondere – jedoch nicht ausschließlich – im Rahmen von Einzel-Coachings, Mediationen, Seminaren, Workshops, Vorträgen sowie Beratungsleistungen für Unternehmen und Organisationen. Die AGB gelten unabhängig davon, ob die Leistungen persönlich vor Ort, telefonisch, online (z. B. per Videokonferenz) oder auf andere Weise erbracht werden.

Mit der Annahme eines Angebots oder der Inanspruchnahme einer Leistung der Anbieterin erklärt sich der:die Kund:in ausdrücklich mit der Geltung dieser AGB einverstanden. Sie werden damit Bestandteil des Vertragsverhältnisses.

Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen von Kund:innen werden, selbst bei Kenntnis, nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird durch die Anbieterin ausdrücklich und schriftlich zugestimmt.

Änderungen und Ergänzungen dieser AGB sowie individuelle Vereinbarungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

2. Termindauer und Terminvereinbarung

Ein Einzeltermin eine Dauer von 50 Minuten. Darüber hinaus können individuell vereinbarte Vor- und Nachbereitungszeiten anfallen, die für eine optimale Betreuung und Vorbereitung genutzt werden.

Die Dauer sowie die zeitlichen Abstände der Termine bei Mediationen, Workshops, Seminaren und Unternehmensberatung werden individuell festgelegt und rechtzeitig im Vorfeld von den Beteiligten verbindlich vereinbart.

Die Koordination und Terminvereinbarung obliegen sofern nichts anderes vereinbart dem Vertragspartner bzw. einer von diesem beauftragten dritten Person. Es wird empfohlen, Termine frühzeitig abzustimmen, um eine reibungslose Planung zu gewährleisten und Terminkollisionen zu vermeiden.

Wird ein vereinbarter Termin nicht wahrgenommen oder nicht rechtzeitig abgesagt, gelten die in diesen AGB festgelegten Stornobedingungen.

3. Honorar und Zahlungsbedingungen

Die Höhe des Honorars wird im Rahmen der Auftragsklärung individuell vereinbart. Sämtliche Preise verstehen sich in Euro und sind gemäß § 6 Abs. 1 Z 27 UStG von der Umsatzsteuer befreit (Kleinunternehmerregelung).

Sofern nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, ist das Honorar innerhalb von 14 Tagen ab Rechnungsdatum ohne Abzug auf das angegebene Konto zu überweisen.

Bei Zahlungsverzug erfolgt eine einmalige Zahlungserinnerung. Wird der offene Betrag nicht binnen 7 Tagen nach der Zahlungserinnerung beglichen, behalte ich mir vor, gesetzliche Verzugszinsen gemäß § 1333 ABGB in Rechnung zu stellen. Darüber hinaus können pauschale Mahnspesen in Höhe von € 40,– sowie weitere Betreibungskosten geltend gemacht werden.

4. Stornobedingungen und Terminverschiebung

a) Einzel-Coachings und Einzel-Beratungen

Vereinbarte Termine sind verbindlich. Eine kostenfreie Absage oder Verschiebung ist bis 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin möglich. Bei kurzfristigeren Absagen wird das volle Honorar in Rechnung gestellt.

b) Mediationen, Workshops, Seminare und Unternehmensberatung

  • Stornierungen bzw. vorzeitige Beendigungen müssen in schriftlicher Form (E-Mail ausreichend) erfolgen. Es gelten folgende Stornobedingungen:
  • Bis 4 Wochen vor Veranstaltungsbeginn: Bearbeitungsgebühr von € 300
  • Ab 6 Wochen vor Beginn: 50 % des Teilnahmebetrags
  • Ab 2 Wochen vor Beginn oder bei Nichterscheinen: 100 % des Teilnahmebetrags

Bei vorzeitiger Beendigung von Pauschalvereinbarungen (z. B. Mediationen, Workshops, Projektpakete, Seminarreihen) sind 50 % der offenen Restvergütung sind als pauschalierter Aufwandsersatz zu leisten.

Wird eine geeignete Ersatzperson gestellt, fallen lediglich die Bearbeitungsgebühren von € 300 an. Bei Mediationen ist eine Teilnahme durch Ersatzpersonen aus methodischen und bzw. ggf. auch rechtlichen Gründen nicht möglich.

Bei einer Absage durch Michaela Geppl als Veranstalterin – etwa aufgrund zu geringer Teilnehmer:innenzahl – erfolgt eine vollständige Rückerstattung bereits geleisteter Zahlungen.
Weitere Ansprüche, insbesondere auf Schadenersatz oder Ersatz sonstiger Aufwendungen, sind ausgeschlossen.

5. Urheberrecht und Nutzungsrechte

Sämtliche ausgegebenen Unterlagen, Konzepte, Präsentationen und Inhalte unterliegen dem Urheberrecht von Michaela Geppl.
Die Nutzung ist ausschließlich für den persönlichen Gebrauch der Teilnehmenden gestattet. Jede darüber hinausgehende Nutzung, Vervielfältigung oder Weitergabe an Dritte – auch auszugsweise – ist ohne vorherige schriftliche Zustimmung untersagt. Eine Veröffentlichung, auch in Auszügen, ist nicht erlaubt und kann zivil- und strafrechtlich verfolgt werden.

6. Haftung und Gesundheitszustand

Die Teilnahme an Coachings, Beratungen, Seminaren, Workshops und insbesondere an Mediationen erfolgt ausdrücklich freiwillig und auf eigene Verantwortung.

Im Rahmen der Mediation ist die Freiwilligkeit der Teilnahme ein zentrales Prinzip und essentiale Voraussetzung für den Prozess. Es steht den Teilnehmer:innen jederzeit frei, die Mediation zu unterbrechen oder zu beenden.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Erfolgsgarantie besteht. Die Verantwortung für persönliche Lern- und Entwicklungsprozesse liegt ausschließlich bei den Teilnehmer:innen.

Michaela Geppl erbringt keine medizinischen oder psychotherapeutischen Leistungen. Sämtliche Angebote setzen eine ausreichende psychische und physische Stabilität voraus. Eine Teilnahme ersetzt keine medizinische oder therapeutische Behandlung.

Für Schäden, die aus dem eigenen Verhalten der Teilnehmer:innen resultieren, wird keine Haftung übernommen.

Hinweis zur Tätigkeit als Humanenergetiker:in:
Die angebotenen Leistungen im Rahmen der Humanenergetik stellen keine Ausübung der Heilkunde dar und ersetzen keine ärztliche, psychologische oder psychotherapeutische Diagnose oder Behandlung. Es werden keine medizinischen Diagnosen gestellt, Heilversprechen abgegeben oder Therapien im medizinischen Sinn durchgeführt. Die energetische Tätigkeit versteht sich als unterstützende Maßnahme zur Aktivierung der körpereigenen Energie- und Selbstheilungskräfte.

7. Vertraulichkeit

a) Allgemeine Verschwiegenheitspflicht

Michaela Geppl verpflichtet sich, über sämtliche im Rahmen ihrer Tätigkeit bekannt gewordenen geschäftlichen, betrieblichen oder privaten Angelegenheiten der Kund:innen stillschweigen zu bewahren. Diese Verpflichtung besteht auch über die Beendigung des Vertragsverhältnisses hinaus.

b) Besondere Regelung für Mediationen

Als eingetragene Mediatorin gemäß § 8 ZivMediatG unterliegt Michaela Geppl der gesetzlichen Verschwiegenheitspflicht nach § 18 ZivMediatG. Diese bezieht sich auf alle Informationen, die im Rahmen eines Mediationsverfahrens erlangt werden – unabhängig davon, ob sie von den Parteien oder Dritten stammen.
Die Verschwiegenheitspflicht bleibt auch nach Beendigung des Verfahrens aufrecht.

Ausnahmen von der Verschwiegenheitspflicht bestehen nur:

  • bei gesetzlicher Aussageverpflichtung (§ 18 Abs. 3 ZivMediatG),
  • zur Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen im Zusammenhang mit dem Mediationsverhältnis,
  • wenn alle Parteien ausdrücklich und schriftlich zustimmen.

Alle beigezogenen Personen (z. B. Co-Mediator:innen, Fachberater:innen) werden ebenfalls zur Verschwiegenheit verpflichtet.

8. Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) sowie dem österreichischen Datenschutzgesetz (DSG). Detaillierte Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.

9. Schlussbestimmungen

Es gilt österreichisches Recht. Gerichtsstand ist Wien, soweit gesetzlich zulässig.

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine rechtlich zulässige Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck am nächsten kommt.

Stand: 01.07.2025